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Wieso sich trotz all deiner inneren Arbeit nichts verändert – der eine wahre Grund

Du kennst die Antwort bereits, übergehst sie aber immer wieder. Am Ende dieses Artikels nicht mehr.

Was dich in diesem Beitrag erwartet:

Ich erzähle dir heute einen Ausschnitt meiner Geschichte und von einem der zwei schlimmsten Jahre meines Lebens. Mit einer Intention: Um dir zu zeigen, dass du nicht alleine bist, ich dich verstehe, um dich wachzurütteln und sofern es mir möglich ist, dich davor zu bewahren das Gleiche durchmachen zu müssen, was ich musste. Denn du bist gerade auf dem besten Weg dahin.

Ich kann und will dir auf deiner Reise in deinem Leben nicht ins Lenkrad greifen, aber ich kann an deiner Seite sein und mitfahren und dich vielleicht darauf hinweisen, wenn du kurz davor bist auf einem weiteren Umweg den Abhang ungebremst herunterzurasen.

Die letzten Jahre hat mich immer wieder eine Frage umgetrieben und in die Frustration gestürzt.
Wieso verändert sich nichts, trotz all meiner inneren Arbeit?

Du machst und machst, doch es passiert „nichts“

Natürlich stimmt „nichts“ nicht ganz, rückblickend hat sich immer etwas verändert.
Aber die großen Ziele, die ich hatte, die schienen immer noch so weit weg.
Und ich habe mich immer noch und immer wieder aufs neue in den gleichen elenden Mustern wiedergefunden, die ich endlich hinter mir lassen wollte.
Same Same, but different.

Irgendwann wurde der Frust so groß, gepaart mit anderen Faktoren, da gab es kein Zurück mehr.
Ich hatte meine Grenze erreicht und die Endstation hieß nicht, wie all die Jahre gehofft „endlich geschafft“, sie hieß Burnout!

Wie konnte es dazu kommen?
Wie konnte ich als reflektierte, achtsame und sogar ausgebildete psychologische Beraterin mich selbst so verlieren?

Ich habe mich so geschämt.
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mit anderen darüber zu sprechen, insbesondere in meinem Soulgarden.
Weil ehrlich, wer bucht denn bitte bei einer „Lebensberaterin“, die ihr eigenes Leben nicht mal hinbekommt.
Mein innerer Kritiker war so laut, wie nie zuvor.

Und ich hasse es, wenn andere sagen, Dinge müssen erst schlimmer werden, bevor sie besser werden können.
Dass es meine Natur mit meiner Astrologie und Human Design sei durch den Tod zu gehen und wieder und wieder geboren zu werden, wie der Phönix aus der Asche.
Aber leider muss ich auch sagen, es war mal wieder so.
So schlimm dieser Burnout war, so viel besser geht es mir heute und ich habe es gebraucht, um mich mehr und mehr aus der Zwangsjacke, die ich mir selbst über die Jahre angezogen hatte, zu befreien.
Ist die Antwort jetzt also, du sollst nochmal so richtig abstürzen?
100% nein, ganz im Gegenteil, dafür schreibe ich das hier.

Der Grund, wieso sich trotz all der inneren Arbeit nichts verändert, den dir jeder nennt

Das Spannende ist, ich hatte den Titel dieses Artikels „Wieso sich trotz all deiner inneren Arbeit nichts verändert“ bereits letztes Jahr als Hook für einen Post auf Pinterest genommen, wusste allerdings nicht so richtig welchen Blog-Artikel oder Angebot ich damit verlinken sollte. Es war noch nicht ganz angekommen, was okay ist.
Ich dachte ich kenne die Antwort, weil jede Coach da draußen das so sagte und ich sehe es auch so: „Es fehlt die Ganzheitlichkeit.“
„Du kannst dich aus Mustern nicht raus denken, du musst sie verkörpern.“

Also hatte ich meinen EFT Blog-Artikel unter dem Pin verlinkt.

Doch das Problem war, das traf auf mich noch nie zu.
Ich bin meine Themen schon immer ganzheitlich angegangen, von Tag 1 meiner ersten Therapiestunde vor vielen Jahren bis heute.
Und es stimmt, ja, aber etwas verkörpern bedeutet nicht nur es mit ganzheitlichen Methoden zu transformieren, sondern es irgendwann gut sein zu lassen!
Und ehrlich gesagt hat mich genau das so frustriert und den Burnout so forciert.
Und ich weiß du liest das hier gespannt genau deswegen.

Du bist selbst eine Frau, die genau weiß, wie es läuft, wie man effektiv Muster auflöst.
Worauf es im Kern im Nervensystem ankommt.
Du hast schon mit unzähligen Expert*innen gearbeitet oder alleine so viele Bücher gelesen und Tools ausprobiert.

Ich habe das alles auch getan, meine ganze Persönlichkeit war irgendwann nur noch die Persönlichkeitsentwicklung.
Und mein erster Therapeut sagte schon vor Jahren zu mir: Du musst aufhören weiter nach Themen zu suchen, sonst kommst du niemals an.
Ich wusste er hatte Recht und trotzdem lief mein Leben noch 5 Jahre weiter, wie es eben lief, bis zum großen Knall letztes Jahr, 2025.

 

Und der wirklich wahre Grund wieso sich trotz all deiner inneren Arbeit nichts verändert

Heute sehe ich klarer und habe die Antwort wirklich gefunden. Zumindest für mich.
Ob sie jetzt gerade auch deine sein kann, musst du herausfinden.
Aber ich möchte dich nicht länger auf die Folter spannen.

Ich habe vor dem Schreiben dieses Artikels überlegt, ob ich einen Teil hinzufügen möchte, indem ich das Muster hinter dem allen erkläre, mich aber bewusst dagegen entschieden, denn genau das ist der alte Loop.
Das brauchst du nicht.
Du musst nicht noch mehr an dir arbeiten.
Du musst nicht noch mehr verstehen.

Du „musst“ nur eines und das ist die große Antwort darauf, wie du es schaffst endlich aus den immer gleichen Schleifen der Selbstoptimierung auszusteigen:
Leben!
Leben und dich selbst akzeptieren!
Nicht lieben, verehren, auch wenn ich das sehr empfehlen kann.
Sondern dich selbst einfach zu akzeptieren.

Dinge, und dich, gut sein zu lassen.
Nicht perfekt, keine 1+ mit Sternchen, einfach gut.
Es einfach mal 5 Grade sein zu lassen und öfter zu sagen, „ja so ist es halt und so bin ich halt“.

Der wahre Grund, wieso sich nichts verändert, ist nicht, weil dir noch etwas fehlt, sondern weil du immer noch mehr machst.
Wann bist du dir selbst genug?
Du kommst nicht an, weil du keine Erfolge wirklich feierst und in ihnen lebst, sondern direkt zum nächsten Ziel rennst.

Wieso allgemeingültige Tipps zur inneren Arbeit für dich nicht passen

Frauen, wie dir. Frauen, wie uns, fehlt es nicht an Selbstreflexion.
Wir haben zu viel davon.
All die Selbstverantwortung, die andere Menschen liegen lassen und sich weigern für sich zu übernehmen, übernehmen wir.
Wie das letzte Stück Kuchen auf dem Tisch, was keiner mehr essen möchte und wir nehmen es, damit es nicht weggeworfen wird.

Doch es wird Zeit dieses elende Stück Kuchen, was nach den 3 die wir bereits gegessen haben, wirklich nicht mehr reinpasst, einfach auf diesem gottverdammten Tisch stehen zu lassen.
Und wenn es niemand isst, dann ist es so, I don’t give a f***
Du bist kein Mülleimer.

Und ich weiß, jetzt plötzlich weniger reflektieren, öfter zu sagen „ich bin halt so, take it or leave it“ und es wirklich so meinen, fühlt sich beängstigend an.
Es fühlt sich an, als wärst du plötzlich der unreflektierteste und ignoranteste Arsch.
Jemand, mit dem es echt schwer ist zusammen zu sein oder zu arbeiten.

Doch weißt du was, hör bitte gut zu:
1. Das bist du nicht, du wirst immer achtsam und reflektiert bleiben. Nur nicht mehr in einem ungesunden Ausmaß.
2. Sollte es doch für jemand anderen schwer sein dich nun so zu akzeptieren, jetzt wo du mehr Raum einnimmst und dich nicht so klein machst. Jetzt wo du mehr auf gewisse Dinge sch***t, kann diese Person sich gerne daran verschlucken, respektvoll natürlich.
Du bist nicht länger hier, um dich klein zu machen, diese patriarchalen Muster müssen endlich gehen.

Sieh es mal so, du warst vorher in einem Extrem und bewegst dich aus diesem weg. Dadurch landest du nach all der Zeit nicht plötzlich im anderen Extrem, sondern du findest endlich deine Balance.

Was dich jetzt wirklich weiter bringt – oder endlich zur Ruhe kommen lässt

Und wenn du jetzt merkst, ja genau, aber Kimy, wie bitte soll ich das machen?
Wie „lebe“ ich jetzt plötzlich?
Wie finde ich wirklich meine Balance und pendel nicht in ein anderes Extrem?
Und wie zur Hölle akzeptiere ich mich einfach?

Dann komm in mein „Natürliche Weiblichkeit“ – 1:1.
Die Neuauflage davon ist genau aus meinem Burnout heraus letztes Jahr entstanden und bietet dir die perfekte Balance aus klarer Führung und Raum für deine individuellen Themen. Wir machen diese Zeit zu deiner und aus Erfahrung kann ich sagen, es hat alles Raum, was in dir da sein möchte und ich unterstütze dich genau so, wie du es in dieser Zeit brauchst!

Schau dir in Ruhe alle Einzelheiten dazu an und melde dich dann bei mir!